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DLV Jahresbericht 2009

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LandFrauen in den Schulen

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Thea Behrends
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LandFrauen in die Schulen: Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins durch LandFrauen als externe Fachkräfte

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LandFrauen setzen sich seit vielen Jahren mit unzähligen Projekten dafür ein, dass HausWirtschaft als Alltagskompetenz wieder eine stärkere Bedeutung beigemessen wird. Der aid-Ernährungsführerschein ist ein weiteres Angebot von LandFrauen zur Ernährungsbildung und ein wichtiges Instrument zur Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern in der Grundschule.

 

 

Weitere Details finden Sie in unserem Flyer „LandFrauen machen Schule“  

 

Um den aid-Ernährungsführerschein in den Schulen bekannt zu machen und langfristig als Regelangebot zu etablieren, haben sich der aid infodienst e.V. und der Deutsche LandFrauenverband e.V. zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Seit Projektstart 2007 haben 50.000 Kinder den aid-Ernährungsführerschein mit Unterstützung von LandFrauen absolviert. Bis zum Projektende im Februar 2011 werden ihn weitere 100.000 Kinder ablegen.

 

 

Im Herbst 2008 haben das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  und das Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam die bundesweite Kampagne „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ins Leben gerufen. Die Verbreitung des aid-Ernährungsführerscheins in Kooperation mit dem Deutschen Landfrauenverband durch den Einsatz von LandFrauen als externe Fachkräfte wird im Rahmen der Kampagne gefördert.

 

 

Was ist der aid-Ernährungsführerschein?

Der aid-Ernährungsführerschein wurde vom aid infodienst  initiiert und als lebendiger Baustein für eine moderne Ernährungsbildung an Grundschulen entwickelt. Kinder der dritten Klasse bekommen damit die Chance, altersangemessen die „Techniken der Nahrungszubereitung“ zu üben und sich gleichzeitig für die eigenverantwortliche Arbeit in der Küche zu begeistern. Das Projekt endet mit einer Abschlussprüfung und der Führerscheinübergabe.

 

 

Das wissenschaftlich geprüfte und praxiserprobte Unterrichtsmaterial wurde so konzipiert, dass Lehrkräfte es selbstständig, auch ohne Schulküche, in der Klasse umsetzen können.

 

 

In sechs bis sieben Doppelstunden lernen die Schülerinnen und Schüler, wie die aid-Ernährungspyramide aussieht, sie erfahren, wie selbst gemachter Obstquark schmeckt oder wie es im Inneren einer Paprika aussieht. Sie üben mit echten Lebensmitteln umzugehen, wie die Profiköche zu schneiden, zu rühren, zu reiben oder auch abzuschmecken. Auf dem Stundenplan stehen auch Arbeiten im Team, Verantwortung übernehmen und die Freude am gemeinsamen Essen.

 

 

Was haben LandFrauen damit zu tun?

Seit November 2007 bringen LandFrauen den aid-Ernährungsführerschein an die Grundschulen. Sie verfügen über eine hauswirtschaftliche oder ernährungswissenschaftliche Berufsausbildung, eine pädagogische Zusatzqualifikation und haben viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. Bundesweit geben ihm mittlerweile 274 Landfrauen ein Gesicht – ein wichtiger Katalysator für das Unterrichtsmaterial des aid infodienstes.

 

LandFrauen unterstützen die Lehrkräfte bei der Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins, indem sie Teile der Unterrichtseinheiten in der Klasse durchführen und der Lehrkraft für das gesamte Projekt beratend zur Seite stehen. Ihre Aufgabe besteht zum einen darin, den Kindern wichtige Grundlagen z.B. zu Küchentechniken und Hygiene zu vermitteln. Die Kinder lernen u.a. kleine, einfache und gesunde Gerichte zuzubereiten. Zum anderen begeistern sie Lehrerinnen und Lehrer für das Thema und motivieren dazu, den aid-Ernährungsführerschein nachfolgend selbstständig und regelmäßig im Unterricht durchzuführen. So sorgen sie für eine optimale und nachhaltige Verbreitung des Konzeptes.

 

 

Wie finden Schulen eine LandFrau in ihrer Region?

 

Kinder der dritten und vierten Klasse können mit Unterstützung einer LandFrau als externer Fachkraft den aid-Ernährungsführerschein ablegen. Die Einsätze der LandFrauen in den Schulen sowie die Medienpakete zum aid-Ernährungsführerschein werden mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der bundesweiten Kampagne „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ finanziert. Den Schulen entstehen nur Kosten für Kopien und ca. 3,00 bis 5,00 € pro Kind für die Lebensmittel, die beim aid-Ernährungsführerschein verarbeitet werden.

 

LandFrauen, die den aid-Ernährungsführerschein in Ihrer Region anbieten, finden Sie im Landportal.

Oder wenden Sie sich direkt an das Projektteam per E-Mail: projekt@landfrauen.info, Telefon: 030-284492917